VORSTAND

Major: Andreas Grob
Adjutant: Hans-Willi Stefen
1. Vorsitzender: Karl-Heinz Müller
2. Vorsitzender: Andreas Grob
1. Schriftführer: Piet Reinhardt
2. Schriftführer: Markus Herfurtner
1. Kassierer: Uwe Saur
2. Kassierer: Markus Herfurtner
Hauptmann: Uwe Saur
Jugendwart: Oliver Ameln
Zeugwart: Werner BErghoff
Korpskönig: Robin Scheppeit

KONTAKT

Karl-Heinz Müller
Aggerstr. 11 – 41469 Neuss
Tel.: 02137 / 13024
E-Mail: jaegercorps@bsv-grimlinghausen.de
Web: www.jaegercorps.com

ZÜGE

Falkner – „Deutsche Eiche“ – Fahnenkompanie „De Echte“ – „Fidele Jonge“ – „Heidegrün“ – „Echte Hippelänger“ – „Einer geht noch“ – 1. Fahnenkompanie – „Jägermeister“ – Tambourcorps „In Treue Fest“

Foto: Peter Lüdorf


HISTORIE

Im Bürger-Schützenverein Neuss-Grimlinghausen von 1855 gehört das Jägercorps zu den ältesten Vereinigungen im Schützenwesen. 1898 gegründet blickt auch das Jägercorps auf eine mehr als 100-jährige Vergangenheit zurück, die, wie bei allen Vereinigungen mit so langer Geschichte, von vielen Höhen aber auch Tiefen getragen ist. Von Gründungszeit, Kriegswirren, Wiederaufbau nach den Kriegen und von vielen alten Anekdoten und Originalen wird in der Chronik des Jägercorps anlässlich des 100-jährigen Jubiläums 1998 und in der Chronik des Bürger-Schützenvereins aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums detailliert erzählt. Der hier vorliegende Beitrag beschreibt die jüngste Geschichte des grünweißen Corps seit dem 125-jährigen Jubiläum des Bürger-Schützenvereins im Jahre 1980. Er erzählt von der Veränderung und der Entwicklung des traditionsreichen Jägercorps in moderner Zeit…
Im Januar 1980 kam es zur Spaltung der Jägerfahnenkompanie. Aus der einen, 1973 gegründeten, Fahnenkompanie entsprangen nun 2 eigenständige Fahnenzüge. Die bis heute so bestehende „1. Fahnenkompanie“ unter der damaligen Führung von Jürgen Staib und die 2. Fahnenkompanie, die heutige „Fahnenkompanie De Eche“, damals unter der Führung von Herbert Küpper.
Auf der Abrechnungsversammlung des Bürger-Schützenvereins am Bußund Bettag des Jahres 1980 verabschiedete sich Präsident Stephan Steuermann nach 54 jähriger aktiver Schützenlaufbahn. Stephan Steuermann ist auch in der Geschichte des Jägercorps eines seiner glanzvollsten Lichter. War er doch von 1937 bis 1969 1. Vorsitzender des Corps und zugleich von 1949-1960 Jägermajor. Die Schützenkönigswürde konnte er während seiner aktiven Zeit gleich dreimal für sich erringen: 1938/39, 1947/48 und 1952/53. Neben seiner Arbeit bei den Jägern engagierte er sich schon seit 1948 im Komitee des Bürger-Schützevereins, dem er dann später ab 1960 auch als Präsident vorstand. Ohne Zweifel trat mit ihm einer der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Grimlinghauser Schützenwesens aus dem aktiven dienst zurück. Sein Nachfolger im Amt des Präsidenten wurde Dr. Werner Bourauel.
Auf der Jahreshauptversammlung im August dieses Jahres wurden Matthias Stickel aus dem Jägerzug Heidegrün und Oberst Konrad Schneider (Echte Hippelänger) zu Ehrenmitgliedern des Jägercorps ernannt.
Zum Schützenfest 1982 ritt erstmalig der neue Oberst Adam Ott dem Regiment voran. Dieser hatte den Jäger Konrad Schneider nach 22 Jahren Dienst auf diesem Posten abgelöst. Jägermajor Matthias Ohmen musste in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen aussetzen. Sein Adjutant Manfred Nikolai übernahm diese Rolle ersatzweise. Sein Adjutant in diesem Jahr war Herbert Sültenfuß, der dieses Amt schon aus früherer Zeit her kannte. Auf der Jägerkrönung von Hans und Loni Burghartz im Oktober wurde stolz ein neuer Jägerzug vorgestellt: „Waidmannsheil“! Eine willkommene Bereicherung und Verjüngung des damaligen Jägercorps.
Jägerkönig des Jahres 1985/86 wurde Heinrich Mehler. Der Oberleutnant des Jägerzuges Heidegrün wurde im Alter von 73 Jahren höchster Repräsentant des Corps. Die Festversammlung des Jahres 1986 konnte nach der offiziellen Eröffnung des Reuterhofes endlich wieder in einem Saal stattfinden. Der „Bürgersaal Reuterhof“ wurde auf der Jahreshauptversammlung dieses Jahres auch erstmals zum Vereinslokal gewählt. Der erste Jägerkönig, der im Reuterhof seine Insignien erhalten und gefeiert werden konnte war Major Matthias Ohmen. Dieser hatte schon 1974 in einem von ihm getexteten Lied von einer solchen Stätte der Versammlung geträumt!
Beim Schützenfest 1988 wurde das Jägercorps neben Major Matthias Ohmen von Herbert Sültenfuß als Adjutant angeführt. Letzterer war für den als Jägerkönig amtierenden Manfred Nikolai eingesprungen.
Mit Werner Sültenfuß reihte sich 1988/89 nach Matthias Ohmen und Manfred Nikolai nun das dritte Vorstandsmitglied in Folge in das Königsregister der Grün-Weißen ein.
Auf der Festversammlung 1990 wurde Heinrich Mehler, mit 78 Jahren ältester Aktiver, zum Ehrenmitglied des Jägercorps ernannt. Dem Jägertambourcops „In Treue fest“ und dem Jägerzug „Echte Hippelänger“ gratulierte man zum 40-jährigen bestehen.
Am Schützenfest-Montag konnte man wieder einmal einen Jäger als Schützenkönigs-Anwärter ausrufen. Mit dem 13. Schuss wurde Willi Hartstein im Jubiläums-Jahr seines Zuges Schützenkönig im Dörp. Er beendete eine 15 Jahre andauernde Durststrecke ohne Jäger-Schützenkönig.
Auf der Jahreshauptversammlung trat der 2. Schriftführer Franz Lindenau von seinem Posten zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Thomas Fischer vom Jägerzug Waidmannsheil gewählt. Ebenfalls trat der langjährige Hauptmann des Corps Hubert Fischer aus gesundheitlichen Gründen zurück. Am Donnerstag den 18.04.1991 wurde Herbert Küpper von der Fahnenkompanie „De Echte“ von den Jägern zum neuen Hauptmann gewählt.
Anlässlich der Festversammlung wurde der bisherige langjährige Hauptmann Hubert Fischer zum Ehrenmitglied und Ehrenhauptmann ernannt. Auf der Jahrshauptversammlung am 20.09.1992 erklärte Major Matthias Ohmen seinen Rücktritt. Diese Entscheidung kam für alle überaus überraschend und wurde nur schweren Herzens zur Kenntnis genommen.
Anlässlich der Jägerkrönung S.M. Manfred Lange im Oktober dieses Jahres richtete Dr. Werner Bourauel in seiner Rede den Appell an die Jägergemeinschaft zur „Wiedergewinnung alter Stärke. Arbeit und Mühen dürften nicht gescheut werden!“
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 07.03.1993 wurde Manfred Nikolai vom Jägerzug „Fidele Jonge“ mit 5 Stimmen Mehrheit vor Herbert Sültenfuß zum Nachfolger von Matthias Ohmen und damit zum neuen Jägermajor gewählt. Ein Adjutant konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt gegeben werden. Plötzlich und unerwartet verstarb am 20. April 1993 der Kassierer des Corps Kurt Königshofen. Sein Sohn vertrat ihn in der Vorstandsarbeit. Das Ehrenmitglied Christoph Hommertgen war zwischenzeitlich ebenfalls verstorben.
Die Festversammlung des Corps am 30. Juli 1993 ernannte Matthias Ohmen zum Ehrenmajor und dankte ihm für 13 Jahre Tätigkeit als Major. Bei dieser Gelegenheit stellte Major Manfred Nikolai auch seinen neuen Adjutanten Hans Ohmen vor. Im September 1993 fand eine der bewegtesten Jahreshauptversammlungen des Jägercorps statt. Der 2. Vorsitzende Werner Sültenfuß und Udo Königshofen machten bekannt, dass sie nicht mehr für ihre bisherigen Posten zur Verfügung stehen würden. Der 1. Vorsitzende Hubert Gossens kündigte hiernach ebenfalls seinen Rücktritt an.
Nach einer ganzen Reihe von Neuwahlen wurden an diesem Vormittag Werner Sültenfuß vom Jägerzug Heidegrün zum neuen 1. Vorsitzenden und sein Zugkamerad Hermann-Josef Karp zum 2. Vorsitzenden des Corps gewählt. 1. Schriftführer wurde Thomas Fischer und den hierdurch freiwerdenden Posten des 2. Schriftführers besetzte nun Dieter Piel vom Jägerzug „Fidele Jonge“. Die Kasse des Vereins ging in die Verantwortungsvollen Hände von Christian Lutter als 1. Kassierer. Ihm zur Seite als 2. Kassierer wurde Uwe Saur gewählt.
Am Schützenfest-Montag 1994 traten erneut zwei Bewerber aus dem Jägercorps an die Stange mit dem Schützenkönigsvogel. Die noch amtierende Jägermajestät Heinz Gladbach vom Jägerzug „Heidegrün“ und Tambourmajor Hubert Gossens rangen hier um die höchste würde im Hippelang. Nach dem 28. Schuss konnte sich Heinz Gladbach – noch im Königssilber der Jäger – Schützenkönig von Grimlinghausen nennen.
Auf der Jahreshauptversammlung 1994 konnte nach 12 Jahren wieder einmal ein neuer Jägerzug vorgestellt werden – der Jägerzug „94er Spätlese“.
Im Juni 1995 verstarb das Ehrenmitglied Richard Hesse, der mehr als vier Jahrzehnte dem grün-weißen Corps die Treue gehalten hatte. Am Schützenfest-Montag 1995 folgen wieder einmal 2 Bewerber aus dem Jägercorps dem Aufruf des Präsidenten nach Schützenkönigsanwärtern. Christian Lutter und sein Zugkollege aus dem Jägerzug „Echte Hippelänger“ Piet Joosten lieferten sich ein nicht enden wollendes „Gefecht“. Mit dem sage und schreibe 85. Schuss gelang es Christian Lutter um 19.50 Uhr Schützenkönig von Grimlinghausen zu werden. 1996 sammelten sich Junge Jäger zusammen um seit langer Zeit wieder einmal einen jungen Jägerzug zu gründen. Um Torsten Czepat, einen Enkel des langjährigen Jägerhauptmanns Hubert Fischer, taten sich junge Jäger zum Jägerzug „Immergrün“ zusammen. Sie ließen damit den Traditionszug, der ursprünglich 1926 gegründet wurde und wegen Nachwuchsmangels leider ausgeblutet war, wieder aufleben.
Auf der Jahreshauptversammlung 1996 wurde Wolfgang Thron vom Tambourcorps „In Treue fest“ zum neuen 2. Schriftführer gewählt. Er folgte damit Dieter Piel, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte.
Vom 24. bis 26. April 1998 hat das Jägercorps mit einem breit gefächerten Programm sein 100-jähriges Jubiläum auf dem Sportplatz gefeiert. Von einer Disco für alle jungen und junggebliebenen am Freitag, über den großen Jägerball am Samstag, bis hin zum Frühschoppen am Sonntag. Viele Gratulanten aus und um Hippelang hatten es sich nicht nehmen lassen, dieses tolle Jubiläum mit den Grimlinghauser Jägern zu feiern. Auch die Jubiläums-Ausstellung in den Räumen der Stadtsparkasse und das Biwak beim Jägermajor am Schützenfest-Sonntag, das von 9 befreundeten Jägercorps der Umgebung besucht war, waren echte Highlights im Jubeljahr unseres Corps. Ein ebenso seltenes Jubiläum feierte im gleichen Jahr Heinrich Mehler vom Jägerzug Heidegrün. Mit 60 Jahren Mitgliedschaft bei den Jägern konnte er auf der Festversammlung als ältester Aktiver geehrt werden. Dem noch nicht genug, konnten noch 5 weitere Kameraden ein 50-jähriges Jubiläum feiern. Peter Beuels, Hubert Fischer sen., Matthias Ohmen, Paul Pude und Werner Siegel. Sie wurden ebenfalls auf dieser Versammlung für diese langjährige Treue geehrt.
Ein Wehrmutstropfen in der Geschichte des Jägercorps zählt leider auch zum Jubiläumsjahr 1998. Einer der ältesten und auch aktivsten Jägerzüge, die „Selde Blömches“, haben sich im Herbst dieses Jahres aufgelöst. Fehlender Nachwuchs und die Gesundheit der verbliebenen Mitglieder machten einen Fortbestand dieser traditionsreichen Vereinigung leider unmöglich. Unvergessene Persönlichkeiten im Schützen- und auch im Heimatwesen machen diese Truppe für immer unvergessen. Wir sind sehr stolz, diesen Jägerzug zu unserer Geschichte zählen zu dürfen.
Die Nachwuchsarbeit zu fördern stand 1999 ganz groß auf der Arbeitsliste der Jäger. In diesem Jahr konnte hierfür auch ein wichtiger Grundstein gelegt werden. Um eine Brücke zwischen dem Edelknabenalter und dem „schützenreifen“ Alter zu schlagen, wurden drei kleine Schwenkfahnen angeschafft, mit denen die jungen Jäger den Weg ins grün-weiße Corps finden sollten. Um diesen Jungs einen runden Einstieg zu verschaffen, reihten sich diese für ihre ersten „Gehversuche“ in Sachen Schützenzug bei der Fahnenkompanie De Echte ein. Hier konnten sie zu großen Talenten an der Schwenkfahne heranreifen. Siggi Ameln betreut diese tolle Truppe bis heute. Die Festversammlung 1999 bescherte dem Jägercorps zwei neue Ehrenmitglieder. Jan Schulte und Paul Pude, beide von den „Selde Blömches“, wurde verdient die Ehrenurkunde des Vereins überreicht.
Schon sehr früh im Jahr 2000, im April, verstarb der älteste und bis dahin treueste Jäger, Heinrich Mehler. Ein Verlust nicht nur für seinen Zug „Heidegrün“, den er viele viele Jahre als Oberleutnant angeführt hatte. Ebenfalls ging in diesem Jahr Josef Beuels vom Jägerzug „Deutsche Eiche“ seinen letzten Weg. Neben diesen Verlusten bescherte das Jahr 2000 dem Jägercorps aber auch eine Fülle an Jubiläen. Gleich zwei Vereinigungen, unserer Jägertambourcorps „In Treue fest“ und der Jägerzug „Echte Hippelänger“ konnten auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken.
Zu den Gründungsmitgliedern der Echte Hippelänger gehörten Josef Brüggen und Martin Thron, die das Jubiläum mit ihrem Zug teilten. 40 Jahre waren in diesem Jahr die Zugkameraden der beiden, Karl Großmann und Peter Wiertz bei den Jägern.
Das Jahr 2001 bescherte dem Jägercorps seit langem mal wieder einen Schützenkönig aus seinen Reihen. Gerade unser Major Manfred Nikolai war es, der sich mit seinem Königsschuss am Nachmittag des Schützenfest-Montag einen lang ersehnten Traum erfüllt hat.
Fast 10 Jahre nach 1993 gab es 2002 wieder ein großes Stühlerücken im Vorstand des Jägercorps. Werner Sültenfuß (Jägerzug Heidegrün) nahm nach 30 Jahren verantwortungsvoller Arbeit im Vorstand der Jäger, dessen Vorsitzender er seit 1993 gewesen ist, seinen Hut. Sein Nachfolger im Amt wurde Thomas Fischer vom Jägerzug Waidmannsheil. Den Posten des 2. Vorsitzenden übernahm Ernst Köppe (Fahnenkompanie „De Echte“) von Hermann-Josef Karp, der seinen Posten ebenfalls auf dieser Versammlung zur Verfügung stellte. Den durch den Wechsel von Thomas Fischer freigewordenen Posten des 1. Schriftführers besetzte von dort an Sascha Heck vom Jägerzug „Immergrün“. Letztlich erneut eine Verjüngung in den Führungsreihen der Jäger.
Auf der Krönung von Jägerkönig Peter Hüsgen im Oktober konnte mit Peter Ohmen, aus den Reihen des Jägerzuges Heidegrün, wieder ein verdienter Jäger zum Ehrenmitglied ernannt werden. Ein besonderer Dank galt an diesem Abend auch Werner Sültenfuß. Die Jäger machten an dieser Stelle ihrem bisherigen Vorsitzenden ihre Aufwartung und bedanken sich für viele Jahre Engagement als Vorstandmitglied im Jägercorps. Am 26.05.2003 erfährt das Jägercorps eine weitere Neuerung und auch Verjüngung: „www.jaegercorps.com“ geht online und macht das grünweiße Corps aus Grimlinghausen „weltweit“ zugänglich.
Auch Günther Ullrich wurde über dieses Medium veröffentlicht, als er auf der Festversammlung 2003 für seine 50-jährige Treue zu den Jägern geehrt wurde. Hier ahnte noch niemand, dass er bereits einen Monat später plötzlich und viel zu früh versterben würde. Die jungen Fahnenschwenker, die 1999 ihren Weg ins Jägercorps gefunden hatten, wurden nun flügge. Als Jägerzug „Jägermeister“ präsentierten sich die Jungs das erste mal als eigenständige Vereinigung den Besuchern des Schützenfestes.
Zum Schützenfest dieses Jahres konnte das Jägercorps stolz seine längst geplante neue Corpsfahne am Sonntag in der Kirche weihen lassen. Und stolz waren die Jäger auch, als sich 2003 wieder einmal ein Jäger als Bewerber an der Schützenkönigsstange eingefunden hatte. „Dreimal ist göttlich“ muss Werner Sültenfuß sich wohl gedacht haben, als er sich mit seinem dritten Versuch und mit dem 18 Schuss gegen Rolf Stürmann durchsetzte und Schützenkönig von Grimlinghausen wurde. Leider hat auch das Jahr 2004 für das Jägercorps mit einem traurigen Verlust begonnen. Am 25.03.2004 ist Franz Lindenau (Jägerzug Heidegrün) verstorben. Auch sein Weggang hat die Jägergemeinschaft schwer getroffen.
Die jüngste Veränderung in seinen Führungsreihen erfuhr das Jägercorps auf der Jahreshauptversammlung 2004. Der 1. Kassierer Christian Lutter trat nach 10-jähriger Vorstandsarbeit vom aktiven Dienst zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Jägeradjutant Uwe Saur gewählt. Dieser wiederum überließ seinen Posten als 2. Kassierer damit Friedhelm Koch vom Jägerzug Echte Hippelänger. Für den ausscheidenden Stephan Uhlenbroich kam Piet Reinhard (Jägerzug Heidegrün) in den Vorstand. Im Jubiläumsjahr des Bürger-Schützenvereins verteilen sich fast 140 Jäger auf 10 Jägerzüge und 1 Tambourcorps. Das Jägercorps verstärkt an den Schützenfesttagen stolz – wie auch schon vor 100 Jahren – in weißen Hosen und mit prächtigen Blumenhörnern das Regiment unseres Bürger-Schützenvereins. Die Jäger sind glücklich, ein bedeutender Teil einer so großen, aktiven und strahlenden Ortsgemeinschaft zu sein.
Wir wünschen uns und allen anderen Schützenbegeisterten, ganz gleich in welcher Uniform, dass das Interesse an „Glaube, Sitte und Heimat“ noch viele Jahrzehnte einen so wichtigen Mittelpunkt im Dorfleben darstellen wird wie heute.

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